
Ein Tag bei „Triennale Teens Talk“
Politik, Kunst und Kultur – das sind Themen, die mich schon lange begleiten. Als Vollzeit-Volunteer und Aktivistin bin ich oft in Berlin unterwegs, doch das Ruhrgebiet bleibt für mich etwas Besonderes. Jeder Moment hier fühlt sich wie ein Stück Heimat an.
Schon immer hatte ich Spaß daran, Neues auszuprobieren, spannende Menschen kennenzulernen und meine Perspektiven zu erweitern. 2023 hörte ich zum ersten Mal von den Projekten der Jungen Triennale und war sofort begeistert. Leider war die Anmeldefrist schon vorbei – ein echtes Ärgernis! Also habe ich mir den Termin fürs nächste Jahr direkt in den Kalender eingetragen, um ihn diesmal auf keinen Fall zu verpassen.
Was mich am Triennale Teens Talk von Anfang an fasziniert hat? Der Austausch. Klar, als Jugendreporterin habe ich viele Gelegenheiten, Kulturveranstaltungen zu besuchen. Aber dieses Projekt war anders. Die Gespräche, die Verbindungen und die Energie – das alles hat mich nachhaltig beeindruckt. Bis heute stehe ich mit vielen der anderen Teilnehmer :innen in Kontakt. Ich bin überzeugt, dass unsere Projekte das Festivalerlebnis für die Besucher:innen noch spannender gemacht haben.
„Besonders beeindruckt haben mich die Gespräche mit den Festivalbesucher:innen. Viele von ihnen kommen seit Jahren zur Ruhrtriennale und reisen dafür extra ins Ruhrgebiet. Diese Begeisterung mitzuerleben war einfach großartig!“
Beim Triennale Teens Talk ging es nicht nur darum, Kultur zu erleben, sondern sie aktiv mitzugestalten. Wir haben verschiedene kreative Formate ausprobiert, um mit den Festivalgästen ins Gespräch zu kommen – und es hat funktioniert! Unsere Tafeln wurden nicht nur zum Hingucker, sondern auch zur beliebten Fotokulisse.
Genauer heißt das, dass wir verschiedene Fragestellungen entwickelt haben, um dann stückbezogen mit den Gästen in den Austausch zu kommen.
Besonders beeindruckt haben mich die Gespräche mit den Festivalbesucher:innen. Viele von ihnen kommen seit Jahren zur Ruhrtriennale und reisen dafür extra ins Ruhrgebiet. Diese Begeisterung mitzuerleben war einfach großartig! Das Festival ist nicht nur eine Bühne für außergewöhnliche Kunst, sondern auch ein Treffpunkt für Menschen, die Kultur lieben.
Mein persönliches Highlight? Die Gespräche nach den Aufführungen. Natürlich war die Eröffnung ein echtes Erlebnis – aber es waren die spontanen Diskussionsrunden danach, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind. Teilweise haben sich sogar Außenstehende zu uns gesetzt und es entstanden richtig intensive Gespräche über das, was wir gerade gesehen hatten.
Warum sollte man unbedingt beim Triennale Teens Talk mitmachen? Ganz ehrlich? Weil es sich lohnt! Egal, ob man sich bereits intensiv mit Kunst und Kultur beschäftigt oder bisher wenig Berührungspunkte hatte – Triennale Teens Talk ist für alle offen. Genau das macht es so spannend. Unterschiedlichste Menschen kommen zusammen, teilen ihre Gedanken und entdecken neue Perspektiven.
Für mich steht fest: Ich würde jederzeit wieder für Triennale Teens Talk nach Bochum kommen. Die Mischung aus Kunst, Austausch und Gemeinschaft ist einfach einzigartig!